Schwäbische Ecke ist auferstanden

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Ja, vor einigen Jahren hat etwas begonnen: eine ernsthafte Zusammenarbeit
zwischen 4 ungarndeutschen Dörfern im Komitat Bács-Kiskun, Tschasartet,
Hajosch, Nadwar und Érsekhalma. Und obwohl diese auf kultureller Ebene
schon seit Jahrzehnten existiert, das gemeinsame touristische Projekt wurde erst
vor einigen Jahren geschmiedet.


„Zeigen wir unsere Schätze der Außenwelt!“ — formulierten die
BürgmeisterInnen das Vorhaben, Und so wurde der Name ihrer gemeinsamen
Präsentation im Rahmen des Komitatsstandes „Schwäbische Ecke“. Das heißt,
bei der Fachmesse Ende Februar und anderen touristischen Veranstaltungen
treten sie gemeinsam auf und machen Land und Leute, Veranstaltungen, Lieder,
Tänze und Weine auf diese Weise bekannt.

Apropos Veranstaltungen! Die vier Siedlungen gestalteten ihren gemeinsamen
Programmkalender. Das Angebot ist vielfältig: Weinwettbewerbe, Schulfeste,
Sport- und Lehrwettbewerbe, Sommerlager mit kulturellem und kirchlichem
Programm, Feste, Gedenktage…u.v.a.
Auf dem Titelblatt sieht man die Wappen der Siedlungen und obwohl die
einzelnen nennenswerten Tage ungarisch formuliert werden, beinhaltet jede
Seite eine Strophe aus einem Erich Kästner Gedicht — betreffend den
jeweiligen Monat.


Also wieder eine gute Initiative — wir wünschen der Schwäbischen Ecke auch
in diesem Jahr viele Gäste!
Als die Hajoscher die Standbetreuung waren: in der Mitte die Bürgermeisterin
der Kleinstadt, Elisabeth Estók-Szalczer, umgeben von ihren
Tourismusmanagerinnen Anett Kovács-Ginál und Anikó Oszwald-Hinkel.
Lajos Káposzta

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