Störche überwintern in Ungarn

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Kann globale Erwärmung die Lebensgewohnheiten der Zugvögel ändern?

Immer mehr Weißstörche überwintern in Ungarn. Nach Auffassung einiger Ornithologen haben vor allem die milden Winter Einfluss auf die Gewohnheiten der Zugvögel. Am Ufer des Balatons und in der Nähe der am Klein-Balaton gelegenen Zalaer Gemeinden wurden schon viele Weißstörche beobachtet, die sich auf die Überwinterung vorbereiteten. Da sie nicht frieren und Nahrung finden, wählen diese Störche statt der Tausende Kilometer Reise lieber das Bleiben. Im vergangenen Jahr wurden mehrere Dutzend Vögel gezählt, die hier in Ungarn überwinterten. Wie aber ein Ornithologe ausführte, „sind die Tiere sehr intelligent: sie wissen genau, wann es an der Zeit ist, sich auf den Vogelzug vorzubereiten. In diesem Jahr war es gegen den 19. August, als sie sich — wie in jedem Jahr — auf die Reise zu ihren afrikanischen Winterquartieren machten. Die hier Gebliebenen sind oft krank oder zu schwach für den langen Flug nach Afrika.“

Wie es allgemein bekannt ist, die in Ungarn überwinternden Störche brauchen keine menschliche Hilfe: sie versorgen sich und ertragen die Kälte gut. Und dann kommt der Frühling…

Lajos Káposzta