Winterprojekt Hot Pot: Check

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„Aus Stahl kann man wunderschöne Sachen herstellen.”

Das war die Meinung eines der Freunde des lustigen Ehepaares im Facebook. Und warum? Gehen wir der Sache nach!

Andy und Cäcilie leben seit einigen Jahren in einem Einzelhof nahe Kecskemét (H). Dieser Siedlungstyp — wie viele schon wissen — ähnelt der Farm in Amerika: eine selbstversorgende Einheit von Wohnhaus, Stallungen, Werkstatt, Küchengarten und … UND JAKUZZI. Sogar im Winter, beheizt!

Ja, die Anlage wurde anlässlich des Geburtstages von Cäcilie errichtet. Da Andy von Beruf Schmied ist, ging die Arbeit nach Plan und mit vollem Sachverstand. Sie dokumentierten die einzelnen Bauphasen mit Fotos, so kann man sie gut verfolgen.

Zuerst sehen wir den Zwischenboden in der Anfangsphase. Dann werden die Seitenwände geschweißt: das erste Probesitzen des Meisters findet noch in Winterkleidung statt. Der Kaminausgang wurde so gerichtet, dass das Wasser später für den Garten gebraucht werden kann. Die 1,2 m lange Heizkammer ist praktisch eine riesengroße Schublade. Der Rauch kommt durch ein langes Rohr, über dem Kopf der Insassen, heraus. Vorsicht: Wenn man zu viel Holz gleichzeitig einpackt, kann man die Insassen zur Suppe kochen!

Aber man sitzt natürlich nicht auf der heißen Stahlplatte: ein Holzrost dient als Sitzboden, und eine Holzumrandung für Getränke. Wenn man einsteigt, und das warme Bad im Winter draußen genießt, bitte nicht vergessen Mütze zu tragen!

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