Wer erinnert sich noch daran? — Dreschmaschine

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Ja, in Kiskunhalas gibt es eine!

Eine völlig erneuerte und funktionsfähige Dreschmaschine hat der Kiskunhalaser Sándor Csatári bei einem Maifest in Bócsa-Zöldhalom vor einigen Jahren ausgestellt. Die Maschine und ihr Antriebmotor wurden in den 1920-er, 1930-er Jahren in Leipzig hergestellt. Damals konnte man in Ungarn solche Geräte kaufen, diese gehörte einem mittelständischen Bauern.

Mit dieser Maschine konnte das bereits mit Sense gemähte Getreide gedrescht werden. Korn und Stroh wurden von einander getrennt. Seine Maschine ist aber ein kleines Gerät. Eine richtige, mit einer größeren Lokomotive betriebene Maschine war viel verbreiteter, bis in die 1960-er Jahre. Ja: zuerst eine Dampflokomotive, dann später auch ein Traktor diente für den Antrieb.

Die Mannschaft, oder wie es da hieß, „die Bande” bestand aus 12 Personen, die die Maschine „futterten”, bzw. die Produkte hinbrachten und später in die Säcke füllten. Diese Arbeit war staubig, wurde in dem freien Himmel im Sommer geleistet und die jungen Männer konnten damit ein gewisses Geld verdienen.

Heutzutage wird alles mit einem einzigen, computergesteuerten Mähdrescher erledigt, in dessen klimatisierten Kabine ein einziger Schofför sitzt.

Es freut uns aber, dass es jemand gibt, der die alte Technik auch der jetzigen Generation präsentieren kann.

Lajos Káposzta

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