Schlachtprie, Käsespetzle, Schmarren
Zum 6. Mal wurde in Tschasartet / Császártöltés das Festival ungarndeutscher Speisen veranstaltet. Die mehr als 20 Kochmannschaften rekrutierten sich aus dem ganzen Land: vom Budapester 18. Stadtbezirk bis zum kleinsten Dorf im Mecsekgebirge wurden zahlreiche Siedlungen vertreten.
Das Dorf liegt im Komitat Bács-Kiskun. Die Gegend heißt wegen ihrer deutschen Bevölkerung „Die Schwäbische Ecke — Sváb Sarok“.
Eröffnet wurde das Fest
durch die neue Parlamentsabgeordnete, Katalin Karsai-Juhász. Wie sie in ihrer Rede betonte, die wirkliche Kraft einer Gemeinde wird nicht nur die Straßen, Gebäude und Infrastruktur gegeben, sondern durch die Leute, die da leben. Deshalb hat diese Gemeinschaft, die die Traditionen wachruft, eine sehr bedeutende Rolle.
Das Bühnenprogramm
begann mit der Verabschiedung des Maibaumes: Orsolya Szeitz hat die letzte Flasche Wein vom gestürzten Baum noch heruntergeholt, so kann schon der richtige Sommer beginnen — wie die örtlichen Bräuche das bestätigen.

Unter den Tänzern kamen sowohl Kleinkinder als auch Senioren vor. Es lohnte sich nach den Rezepten zu fragen. Besonders dann, nachdem man die alten Gerichte wie Schlachtprie, Käsespetzle, Schmarren gekostet hat!
Bürgermeister Judit Stalter
und ihr Team hat die örtlichen Kochmethoden schon vor 10 Jahren ermittelt und vielerorts publiziert. Deshalb hat dieses Kochfestival weiterhin viele Besucher und erfreut sich großer Beliebtheit.
Foto und Text: Lajos Káposzta
Mehr Info über ungarndeutsche und Gastroveranstaltungen: 0036209466727









Bürgermeister Judit Stalter

