Ein spektakuläres Ereignis am Donauuer
Zum 12. Mal wurde der Wettbewerb verrückter Schiffe veranstaltet. Tausende von Interessenten versammelten sich am Donauufer neben dem ungarndeutschen Dorf Hartau / Harta, im Komitat Bács-Kiskun. Das Ziel ist, viel Lachen an das Gesicht des Publikums zu zaubern und überall gute Stimmung zu erzeugen.
Die Ausschreibung des Wettbewerbes
ist „ziemlich rigoros“: die Mannschaften dürfen ihre Wasserfahrzeuge ausschließlich aus Bauteilen zusammenbasteln, die nie den Zweck hatten, übers Wasser zu schwimmen. Außerdem ist das vorgeschrieben worden, dass diese „wassertauglichen“ oder „wasseruntauglichen Schöpfungen“ (Ungarisch klingt es besser: „Vízialkalmatlanságok“) einige hundert Meter ausschließlich durch menschliche Kraft vorwärtskommen.
Von den 21 nominierten Mannschaften
kamen zwar 20 an die Startlinie kommen, aber erst 17 erreichten das Ziel — wegen Versinken oder Ruderbruch. Dort stellten sie sich in ihren dem Tag angepassten Kostümen dem Publikum vor — viele führten sogar eine Tanzchoreographie auf ihre Lieblingsmusik vor. Die Aufgaben, die am Ufer erteilt worden sind, bestanden aus lustigen Elementen. Der Skilanglauf auf dem Sand zu viert gehörte z. B. zu den spektakulärsten Programmpunkten.
Die Namen
der 4-bis 6-köpfigen Mannschaften basierten entweder auf ungarischen Wortwitzen, oder waren mit dem Wasserleben im Zusammenhang. „Das Kommando vom panierten Tintenfisch“ oder „Die Katergeplagten vom Donnerstag“ klangen bereits bei der Ankündigung rätselhaft…
Nach dem lustigen Wettbewerb wurden die Kinder auf dem Fußballplatz zu einer Schaumparty erwartet. Die Begeisterung war hoch — und alle ließen sich gut erfrischen.
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Text und Fotos: Lajos Káposzta
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