Pädagogen aus Klausenburg / Cluj sammelten Erfahrungen
Anfang Oktober 2026 besuchte eine Delegation von Pädagogen der deutschen Minderheit aus Klausenburg/Cluj (Rumänien) mehrere Bildungs- und Kultureinrichtungen der Ungarndeutschen in Südungarn. Ziel der Studienreise – unterstützt vom BMI – war es, erfolgreiche Modelle der Sprachförderung kennenzulernen, Erfahrungen im Bereich der Minderheitenbildung auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen den deutschen Minderheiten beider Länder zu vertiefen.

Die Teilnehmer besuchten Einrichtungen in Pécs/Fünfkirchen, Mecseknádasd/Nadasch, Hímesháza/Nimmersch und Baja/Baje. Im Mittelpunkt standen Begegnungen mit Vertretern der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, des Ungarndeutschen Pädagogischen und Methodischen Zentrums (UMZ), lokaler deutscher Selbstverwaltungen sowie von Kindergärten und Schulen. Hospitationen im Kindergarten und Unterricht, Fachgespräche mit Pädagogen sowie die Vorstellung innovativer Bildungs- und Sprachförderungsprogramme ermöglichten einen praxisnahen Einblick in die Arbeit der ungarndeutschen Einrichtungen.
Darüber hinaus bot die Studienreise Gelegenheit, die kulturellen Traditionen der Ungarndeutschen kennenzulernen. Besuche von kulturellen Veranstaltungen, Begegnungen mit lokalen Gemeinschaften sowie die Vorstellung regionaler Projekte zeigten eindrucksvoll, wie Sprache, Kultur und Identität lebendig erhalten werden können.
Die Studienreise leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der deutschen Minderheiten in Europa, zur Weitergabe bewährter pädagogischer Methoden und zur Stärkung der deutschen Sprache und Kultur über Ländergrenzen hinweg.
FOTO: LdU
Wie kann man ein ausländisches Zeugnis oder Diplom in Ungarn gültig machen?






