Gemeinsam für das Pandemiekrankenhaus in Kiskunhalas

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Die Stadt in Südungarn gilt nicht nur als Treffpunkt der zugewanderten
Westeuropäer im Komitat Bacs-Kiskun! Hier findet u.a. jeden Monat ein
deutschsprachiger Stammtisch statt. Und gerade hier wird man an der
Landstraße Szegedi ut. ein Pandemiekrankenhaus einrichten, das in
einigen Wochen empfangsbereit sein wird.

Auf dem Hof des neuen Zuchthauses der Stadt bot sich die Gelegenheit,
einen modernen Krankenhauskomplex zu errichten. Die Institution wird dem
städtischen Krankenhaus zugeordnet und wird ausschließlich für die
Behandlung und Heilung von Koronaviruserkrankten genutzt.

Der Bau des Krankenhauses läuft rund um die Uhr. Hunderte arbeiten daran
und setzen dabei modernste Technologien ein. Bald werden hier 150 Betten
zur Verfügung stehen. Die Patienten werden i.d. R. in Vierbettzimmern
untergebracht. Zu jedem Zimmer gehört ein Bad.

Die Fenster der Zimmer blicken auf den Flur. So muss das Pflegepersonal
nicht immer das Krankenzimmer betreten, um den Zustand der Patienten zu
überwachen. In schwierigen Fällen können Beatmungsgeräte genutzt werden.
Intensivtherapien können im Notfall eingesetzt werden.

Die Wege des Pandemiekrankenhauses wurden mit der finanziellen
Unterstützung der beteiligten Firmen gebaut. Sowohl die Kosten für den
Asphalt als auch die der Steine und der Bauarbeiten bleiben dadurch bei
etwa 50% der geplanten Kosten.

Quelle: baon.hu