Leserbrief: Nette Reagierung auf unseren Artikel

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Hallo Herr Lajos Káposzta,
zu ihrem Artikel >>Dürre landesweit!<< vom 22. April 2020 im Kleeblatt
möchte ich mich herzlich bedanken.

Auch für den Aufruf von Leserin Corinne, > Tiere in der Puszta < möchte
ich mich, bei ihr danken.

Dennoch meine Gedanken dazu.

Dürreperioden sind für manche Landwirte, besonders hier in der Tiefebene
schon existenzbedrohend. Nicht aber für die gesamte Tierwelt. Igel, Vögel
und Co. suchen sicher gerne Wasserstellen im Garten auf und es ist auch
sinnvoll solche einzurichten. Den Mangel an grünem Futter und Wasser
können aber Wildtiere wie Hasen, Kaninchen oder Rehe hingegen gut
abfangen. Sie weichen einfach auf die Blätter und frischen Triebe von
Büschen aus und kennen auch die vorhandenen Wasserstellen.

Auch die einheimischen Bäume reichen mit ihren Wurzeln meist tief genug, um noch ausreichend Wasser zu bekommen. Für die Nadelbäume allerdings könnte ein weiteres Trockenjahr zum Problem werden. Da sich die Schädlinge ebenfalls prächtig entwickelten. Doch viele Insekten bedeuten natürlich auch, wieder ein gutes Jahr für die Feldvögel die davon leben. Aber wenn das so bleibt, könnte das für die Landwirte und Obstbauern ein ernstes Problem werden. Es wäre dann der dritte Dürresommer in Folge. Den gerade jetzt wäre
Feuchtigkeit für die Vegetation wichtig. Bleibt diese aus, wird es für den
Keimprozess, den viele Pflanzen derzeit durchlaufen, schwierig.

Die Witterung der vergangenen Wochen mit viel Wind und Sonne, dafür kaum
Regen, war für die Vegetation sicher schlecht. Der tägliche Wind, fördert
die Verdunstung noch zusätzlich und ist ein weiterer negativer Effekt für
die Vegetation. Auch der Nachtfrost in den vergangenen Wochen, könnte
manchen Pflanzen geschadet haben, meine ich Pámonostorihermann.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund Freuler Hermann

Dürre landesweit!